Berichte

16. Juli 2026 in Weiden im Innehof der Regionalbibliothek

MUT -Benefizveranstaltung im Innenhof der Regionalbibliothek hilft und verbreitet viel Freude

Weiden.
DasWetter spielte mit, als die Regionalbiblithek  im Rahmen der Reihe Kultur im Kasten  zur Benefizveranstaltung Musik und Text (MUT) eingeladen hatte. Diesmal ging der Erlös an die Malteser Weiden für die Kinderhospizarbeit.
Die Zuhörer hatten auf Stühlen  sowie auf den Bänken Platz genommen und bereits nach den ersten Sekunden des Eingangsliedes „Öitz gemma auf die Alma“, der über die Region bekannten Zupfer Moidln aus Neustadt  war es im Publikum mucksmäuschenstill.
Waltraud  und Renate schafften es, mit ihrer Interpretation des Liedes sofort, direkt eine sehr gute Stimmung zu verbreiten. Die Leiterin der Regionalbibliothek, Ruth Neumann begrüßte anschließend die Gäste und bedankte sich mit den Worten: „In einer Zeit, in der Leute versuchen, zu spalten, ist es umso wichtiger, dass Menschen zusammenkommen und helfen und zusammen stehen.“ Der nächste Dank galt der MUT – Reihe,  „Durch diese Veranstaltungen rücken Menschen, die Unterstützung brauchen und oft vergessen werden, wieder in den Fokus.“
3. Bürgermeister  verlieh seiner Freude Ausdruck, dass er zum ersten Mal bei einer MUT -Veranstaltung   sehr gerne die Schirmherrschaft übernommen hat, obwohl ihm nicht ganz bewusst war, was sich hinter der MUT-Reihe verbirgt. MUT zu machen tut gut, und dies brauchen besonders Menschen, die Hilfe benötigen.

Musikalischer Teil mit den Zupfer Moidln und dem Gerhard

Der musikalische Teil wurde wunderbar gestaltet von den Zupfer Moidln , die bereits zum wiederholten Mal bei den MUT-Veranstaltungen dabei waren.
Es folgte ein musikalischer Reigen von verschiedenen Liedern, die wunderbar und eindrucksvoll gesungen wurden, in oberpfälzischer Sprache. 
Zu hören waren unter anderem  die Lieder
Houdala

Lustige Gstanzln

Zwoa Bsoffene

s“Gsicht

Gereimte Witze

s“Dudln

Kimmt schöi hoamle de Nacht.“   

Begleitet wurden sie vom musikalischen Begleiter Gerhard Reber aus Floß auf seinerSteirischen Harmonika.  
Die Sängerinnen und ihr musikalischer Begleiter zogen von Beginn an in ihren Bann.
Die Lieder und auch  ein Witzeprogramm erheiterten die Gäste.
Es wurde herzhaft gelacht und es tat so gut, vom Alltag Abstand nehmen zu können.
Als Merkmal der MUT-Reihe waren auch wieder Liedtexte zu hören, die sehr zum Nachdenken anregten, aber auch zum Schmunzeln waren.  Zur hören waren „Das Buch des Lebens“, ‚Dieses Leben“ und der Text des Liedes „Das kommt mir so bekannt vor, die Kleinen sollen zahlen, die Großen gebens aus. Und in der Hosentasche, da sitzt ne Steuermaus. Es ist wies immer war, der kleine Mann wird abkassiert, am besen gleich in bar.“
Im Mittelpunkt des Abends stand auch der Benefizweck:  Johanna  Lakomski Leitung Ambulanter Hospizdienst stellte die Arbeit der

Kinderhospizarbeit vor.  Gruppe Herzenskinder Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche; Pferdegestützte Trauerbegleitung von Frau Gollwitzer für Kinder und Jugendliche und Löwenkinder für Kinder und Jugendliche, deren Geschwister oder Eltern lebensverkürzt erkrankt sind. Kinderbereich muss komplett durch Spenden finanziert werden. 

Sie bedankte sich für jegliche Unterstützung.

Schön, dass ein ansehnlicher Betrag zusammengekommen ist.

Zum Ende sangen alle das Lied „Sag beim Abschied leise servus“ für ein Wiedersehn.

Danach richtete sich der Blick  bereits auf das kommende Jahr, wenn die nächste MUT –  Veranstaltung im Innenhof der Reginalbibliothek geplant ist.  Ein erneutes Zusammenkommen, bei dem die Musik wieder Herzen berühren und Liedtexte zum Nachdenken anregen  und die Gemeinschaft stärken wird.


29. März 2026 in Schnaittenbach

29. März in Schnaittenbach

Bericht verfasst von Markus Nagler / Schnaittenbach

Ausgebuchter Kulturstadl: „Musik und Text“ sammelt 2.750 Euro für FLIKA

Große Resonanz verzeichnete die Benefizveranstaltung „Musik und Text“ am Sonntag im Kulturstadl Schnaittenbach. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, viele Besucher mussten stehen. Musik, literarische Texte und Tanz verbanden sich zu einem abwechslungsreichen Nachmittag – und zu einem beachtlichen Spendenergebnis.

Eröffnet wurde das Programm mit dem Lied „Zitronenfalter (Hand aufs Herz)“, ehe Erster Bürgermeister Marcus Eichenüller sowie Ingrid Müller vom Arbeitskreises Heimat und Kultur die Gäste begrüßten. Musikalisch gestalteten Sigi, Sonja, Tom und Bebbo als Formation „Good Friends“ den ersten Liedblock mit „Dahoam is nur a Gefühl“, „Take Me Home“ und „Love Can Build a Bridge“ in deutscher Fassung.

Zwischen den musikalischen Beiträgen setzte die Balletttänzerin Marlene Götz mit ausdrucksstarken Choreografien Akzente, unter anderem zur Musik von „Million Dreams“. Für die literarische Ebene sorgte Wolfgang Göldner, der Texte von Udo Jürgens vortrug. Mit „Alles ist so easy“ thematisierte er den Einzug von Anglizismen in die deutsche Sprache.

Es folgten weitere Lieder wie „Alles im Leben hat seine Zeit“ (Peter Maffay) und „Mr. Rock ’n’ Roll“ (Amy Macdonald), erneut ergänzt durch eine Tanzeinlage von Marlene Götz. Nach dem Text „Ich war noch niemals in New York“ von Udo Jürgens setzte der nächste Musikblock mit „Immer weiter furt“ (STS) und „It’s a Heartace“ in der deutschen Version von Matthias Kellner fort.

Einen besonderen inhaltlichen Akzent setzte Göldner mit dem Text zu „Griechischer Wein“, in dem die Gefühle und Lebensrealitäten von Gastarbeitern in Deutschland aufgegriffen wurden. Tänzerisch begleitet wurde dieser Teil durch eine Choreografie zu „No Time to Die“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Film.

Zum Ende des Programms erklangen „Halt dich an mir fest“ (Peter Maffay) und „Danke“ von Gil Ofarim. Mit dem Text „Vincent“ von Sarah Connor widmete sich Göldner dem Thema Liebe. Das Publikum dankte den Mitwirkenden mit langanhaltendem Applaus und forderte Zugaben, die mit „Wuids Wassa“ (Seer) und nochmals „Zitronenfalter“ gegeben wurden.

Im Mittelpunkt des Abends stand auch der Benefizzweck: Margit Meier, 1. Vorsitzende des Vereins FLIKA, und Dr. med. Birgit Prey, 2. Vorsitzende, stellten das Projekt „FLIKA‑Zimmer“ im Klinikum St. Marien Amberg vor. Dort wird eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten, um Familien bei Krankenhausaufenthalten, Arztgesprächen oder Notfällen zu entlasten.

Bei der anschließenden Spendenübergabe konnte ein erfreuliches Ergebnis verkündet werden: 2.000 Euro kamen durch die Besucher der Veranstaltung zusammen. Zusätzlich übergab Bettina Bäumler vom Verein Bonsai Altenstadt weitere 750 Euro, sodass sich die Gesamtsumme auf 2.750 Euro belief.



08. März in Sulzbach – Rosenberg



MUT – Benefiz in Hirschau am 31. Januar 2026